Wolfgang BÖck
Wolfgang Böck über die Rolle als Klaus:
Ich spiele einen Polizisten, einen Mann wie du und ich, der seine Frau betrügt, was die wiederum nicht so gerne hat. Irgendwann denkt sie sich eines Morgens nach dem Aufstehen, jetzt reicht es mir, jetzt „drah ich ihn ham“ und will ihn erschießen. Das misslingt, daraus entsteht die kuriose Geschichte die dieser Film erzählt. Sie wird zu einem Apotheken-überfall genötigt, nimmt dort eine Geisel und der werte Herr Gemahl wird mit diesem Fall betraut. Dann ist er nur damit beschäftigt, schneller als die Kollegen zu sein, damit die seine Frau nicht vor ihm erwischen und verhaften, damit er die Dinge so lenken kann, wie er sie haben möchte.
Wolfgang Böck über Höhenangst:
Höhenangst hatte ich früher nie, ich war in jungen Jahren oft in den Bergen. Aber Mitte dreißig war ich bei den Salzburger Festspielen engagiert und bin dort auf den Untersberg gegangen, und über den Reitersteig wieder zurück. Da geht es irre steil hinunter und dann muss man eine schmale Wand mit Stahlseilen queren. Ich sage also zu meiner Frau, sie soll mit dem Gesicht zur Wand weiter steigen und plötzlich merke ich, dass ich selbst nicht mehr schwindelfrei bin. Seither habe ich Höhenangst und wenn ich mich auf hohen Gebäuden befinde, spüre ich einen richtigen „Sog nach unten“, das ist wirklich unangenehm.
KINO (Auswahl)
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FURCHT UND ZITTERN |
Regie: Reinhard Schwabenitzky |






